Das kleine Longierabzeichen ( DLA IV)

Das kleine Longierabzeichen ( DLA IV)

Die FN-Leistungsabzeichen kann man nicht nur im Reiten und im Fahren machen. Auch im Bereich der Longenarbeit besteht für jeden die Möglichkeit ein Abzeichen der FN zu erwerben. Insgesamt stehen allen Interessierten hier drei verschiedene Longierabzeichen zur Auswahl. Um jedoch die deutschen Longierabzeichen in Bronze und Silber erwerben zu können, muss zunächst das kleine Longierabzeichen erfolgreich absolviert werden.

Wofür braucht man die Longierabzeichen?

Unabhängig von der Tatsache, dass es grundsätzlich keinem Reiter bisher nachweislich geschadet hat, über fundierte Kenntnisse in Sachen Longenarbeit zu verfügen, so benötigt man unterschiedliche Abzeichen auch, um die Zulassung zum Trainer C in verschiedenen Bereichen zu bekommen.

Während man das kleine Longierabzeichen als Voraussetzung für den Trainer C im Reiten, Fahrsport und Schulsport benötigt. Trainer C Anwärter im Voltigieren müssen bereits das deutsche Longierabzeichen in Bronze vorweisen können.

Voraussetzung für das kleine Longierabzeichen?

Um das kleine Longierabzeichen ablegen zu dürfen, muss der Prüfling im Besitz des Basispasses sein. Zusätzlich dazu muss das Prüfungspferd mindestens 5 Jahre alt sein und den Anforderungen des Longierabzeichens gewachsen sein. Ein Pferd, das also bisher wenig longiert wurde, sollte folglich nicht für die Prüfung verwendet werden. Auch darf ein und dasselbe Pferd nicht von mehr als zwei Prüflingen in der Prüfung vorgeführt werden.

Was wird beim kleinen Longierabzeichen verlangt?

Wie bei den Reitabzeichen gliedert sich auch die Prüfung zum kleinen Abzeichen in einen praktischen und einen theoretischen Prüfungsteil.

Im praktischen Prüfungsteil muss der Prüfling sein Pferd nach den FN-Richtlinien für Reiten, Fahren und Voltigieren vorstellen. Beurteilt wird dabei, wie der Longenführer auf das Pferd einwirkt und wie es währenddessen mit dem Gehorsam, dem Takt und der Losgelassenheit des Pferdes aussieht.

Aber auch die Sicherheit im Umgang mit den zur Verfügung stehenden Hilfen, die Sicherheit im Verschnallen der Hilfszügel und die Sicherheit des Longenführers beim Handwechsel werden beurteilt. Zusätzlich dazu muss ein in der Prüfung auftretender Kreuzgalopp erkannt und umgehend korrigiert werden.

In der theoretischen Prüfung zum kleinen Longierabzeichen werden neben Grundkenntnissen zur Longierlehre auch Grundkenntnisse der Reitlehre und Bestimmungen des Tierschutzgesetzes abgefragt.

Wann hat man bestanden?

Das kleine Longierabzeichen gilt dann als bestanden, wenn der Longenführer sowohl in der praktischen, als auch in der theoretischen Prüfung, eine Wertnote von mindestens 5,0 erreicht hat.

Wann hat man nicht bestanden?

Das keine Abzeichen wird als nicht bestanden gewertet, wenn der Longenführer entweder in einer oder beiden Prüfungsteilen eine Wertnote von 5,0 nicht erreicht hat, oder wenn ein Kreuzgalopp während des Longierens nicht erkannt und folglich auch nicht korrigiert wurde.

Egal ob man einen Prüfungsteil oder sogar beide Prüfungsteile nicht bestanden hat, so kann die Prüfung nur in ihrer Gesamtheit frühestens nach 3 Monaten wiederholt werden.

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