Operationsversicherung für das Pferd

Operationsversicherung für das Pferd

Die meisten Pferdebesitzer haben für ihr Pferd eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen. In den meisten Ställen wird diese sogar vorausgesetzt, um das Pferd einstallen zu dürfen. Hier zahlt also die Versicherung, wenn das eigene Pferd Schäden verursacht. Aber was passiert eigentlich, wenn das eigene Pferd aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit operiert werden muss? Im Normalfall können auf den Pferdebesitzer dann hohe Tierarztkosten zukommen. Besser trifft es einen da, wenn man im Vorfeld für sein Pferd eine Operationsversicherung abgeschlossen hat.

Operationsversicherung: Warum sollte mein Pferd eine haben?

Stellen Sie sich folgende Situation vor: Ihr Pferd zeigt deutliche Symptome einer Kolik. Der hinzu gerufene Tierarzt weist das Pferd sofort in eine Tierklinik ein, wo es sich später einer Kolik OP unterziehen muss. Mit allen Vor- und Nachbehandlungen können da auf einen Schlag schon einmal bis zu 4000 € auf den Besitzer zukommen. Da spielt es keine Rolle, ob diese Summe den tatsächlichen Wert des Pferdes übersteigt. Hat der Pferdebesitzer eine OP-Versicherung für sein Pferd abgeschlossen, so trägt diese auch die Operationskosten in voller Höhe.

Worauf sollte man bei einer OP-Versicherung fürs Pferd achten?

Viele Pferdebesitzer schließen eine Operationsversicherung für ihr Pferd in dem Glauben ab, dass damit alle Tierarztkosten übernommen werden. Aber Vorsicht! Die Operationsversicherung deckt, wie ihr Name schon sagt, wirklich nur die Kosten ab, die im Zusammenhang mit dem eigentlichen operativen Eingriff entstehen. Dazu gehören beispielsweise Eingriffe am letzten Untersuchungstag vor der Operation, die Operation selbst, fünf Tage Nachbehandlung, ärztliche Aufwendungen, Untersuchungen, Röntgenbilder, Medikamente und Verbandsmaterial. Alles, was darüber hinaus an Kosten entsteht, muss vom Pferdebesitzer selbst getragen werden.

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