Vitamine beim Pferd

Pferde und Vitamine

Zahlreiche Zusatzfuttermittel in verschiedenen Kombinationen sind auf dem Markt, sodass die Wahl für Pferdebesitzer zur Qual wird. Vitamine beispielsweise liegen dabei weit vorn, um Getreide und Heu ausreichend mit den Vitalstoffen zu versorgen. Eine ausgewogene Ernährung, die auf die Bedürfnisse vom Pferd abgestimmt ist, trägt zu Gesundheit und Wohlbefinden des Pferdes bei. Der Mangel bestimmter Vitamine kann zu körperlichen oder zu psychischen Fehlfunktionen.

Diese Erkrankungen zeigen sich zwischen den Rassen unterschiedlich und treten schleichend ein. Vitamine sind lebensnotwendige Stoffe für das Pferd, da sie für Gesundheit und Stoffwechsel unentbehrlich sind und Krankheiten verhüten. Dabei wird zwischen fettlöslichen Vitaminen (Bildung und Aufrechterhaltung von Gewebestrukturen) sowie den wasserlöslichen Vitaminen, die am Stoffwechsel des Pferdes beteiligt sind.

Lebensnotwendiges Vitamin A

Beta Karotin (Vorstufe zum Vitamin A) findet sich oft im Grünfutter und der Körper wandelt es schnell um. Das Pferd benötigt Vitamin A für die Gesundheit der Haut, Augen, Atmungs- und Fortpflanzungsorgane und Gewebezellen. Ein Mangel kann zu struppigem Fell, Erkrankungen der Atemwege und Geschlechtsorgane, Durchfall, übermäßigen Tränenfluss oder Nachtblindheit führen.

Vitamin A wird von Pferden in der Leber gespeichert und versorgt den Körper bei Bedarf. Bei der Grünfutter-Fütterung und Weidegang ist mit einem Beta Karotin Mangel nicht zu rechnen. Eine Überdosierung scheidet ebenso aus, da beim Überangebot Vitamin A geringer umgewandelt wird. Im Winter bei trockenem Heu kann es zu Mangelerscheinungen kommen.

D-Vitamine

Vitamin D produziert der Körper erst dann ausreichend, wenn das Pferd bis zu 6 Stunden Tageslicht hat. Vitamin D ist das wichtigste Vitamin für Knochenerhaltung sowie -entwicklung. Insbesondere Fohlen, die hauptsächlich im Stall sind, können durch einen Mangel Skelettschädigungen davontragen. Jedoch kann eine Überdosierung Nieren, Herz, Muskeln und Sehnen schädigen.

B- und C-Vitamine

Den B-Vitaminen (wasserlösliche Vitamine) kommt eine besondere Bedeutung zu. Die Palette an B -Vitaminen ist sehr groß und ihre Wirkung entsprechend breit: Einfluss auf unterschiedlichste Abläufe von Zellstoffwechsel, Zellatmung, Blutbildung, Immunsystem sowie ebenso Appetit der Pferde.

Üblicherweise sind B-Vitamine im Grundfutter genügend vorhanden, doch in Stresssituationen, Futterumstellung oder bei Durchfall können Mangelerscheinungen auftreten (Haut- und Hornschäden, Fressunlust, Leistungsschwäche, Darmstörungen, schlechte Futterverwertung etc.).

Der Körper der Pferde kann B-Vitamine nur in geringen Mengen speichern, daher muss über die Nahrung oder Zusätze die ausreichende Versorgung gewährleistet sein.

Vitamin C (Heu, Grünfutter und Mohrrüben) verbessert Immunabwehr, fördert Kollagenbildung, schützt Zellen und hilft zudem bei Stress. Hochleistungspferde haben oftmals einen erhöhten Bedarf.
Alle Vitamine tragen dazu bei, dass das Pferd gesund, voller Energie, leistungsfähig und zufrieden bleibt.

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