Pferdefutter mit Qualität

Pferdefutter mit Qualität

Raufutter

Bei Pferdefutter unterscheidet man zwischen Raufutter und Kraftfutter. Grundsätzlich braucht ein Pferd für seine gesunde Ernährung kein Kraftfutter. Als Raufutter bezeichnet man: frisches Gras, Heu, Silage, Heulage (Neudeutsch für eine extrem trockene Silage), aber auch teilweise Stroh. Ein typisches Futterstroh wäre Haferstroh. Raufutter sollte immer in guter Qualität und ausreichendem Maß vorhanden sein. Gesunde Pferde sind sehr genügsam, was ihr Futter betrifft.

Teil ihrer Natur ist allerdings auch, die stundenlange Beschäftigung mit der Nahrungsaufnahme. Dabei werden alle Sinne des Pferdes angesprochen. Abgesehen vom Futter für laktierende Stuten, sollte bereits das Raufutter nicht zu eiweißhaltig sein. Das Gras im Mai beispielsweise ist recht eiweißhaltig. Nach der langen Zeit der Fütterung mit Heu oder Silage sollte daher angeweidet werden.

Besonders zu beachten bei der Raufuttergabe

Heu sollte nicht zu sehr stauben. Die Tiere atmen den Schmutz ein. Empfindliche Pferde können dabei Husten bekommen. Wer sicher gehen möchte, der wäscht das Heu und füttert es feucht. Das Waschen bringt eine deutliche Verbesserung der Qualität des Futters. Trotzdem sollte niemand auf die Werbung hören, die versucht einen Waschautomaten dafür zu verkaufen. Einmal kurz in eine Wanne mit Wasser getaucht, abtropfen lassen füttern.

Struktur des Futters

Das Raufutter darf nicht zu fein sein von der Struktur. Reines Kräuterheu, wie für Meerschweinchen, dritter Schnitt, wie für Kühe, ist meist ungeeignet. Dafür darf aber gern einmal eine Distel vorhanden sein. Weißklee kann Hengste impotent machen und Klee in zu hoher Menge im Magen klumpen.

Kraftfutter

Kraftfutter als Pferdefutter ist überall in der Werbung. Zahlreiche Hersteller weisen auf die Vorzüge und die Qualität ihrer Produkte hin. Die richtige Fütterung der Tiere mit Kraftfutter ist eine Wissenschaft für sich. Es gilt wirklich alles zu berücksichtigen, wenn es um die Mengen und Zusammensetzungen des Kraftfutters geht.

Das Alter der Tiere spielt eine wesentliche Rolle. Größe, Gewicht und vor allem die geforderte Leistung sind einzubeziehen. Der Allgemeinzustand des Tieres verrät viel über die Fütterung.

Der Blick auf die Zähne

Auch ein Blick in das Pferdemaul verrät viel über die Qualität des Pferdefutters. Haken auf den Zähnen deuten auf zu weiches Pferdefutter hin. Auch kann eine zu geringe Menge oder für Pferde ungeeignetes Raufutter verantwortlich sein. Das menschliche Gefühl, alles dem Vierbeiner mundgerecht liefern zu wollen, sorgt, neben Gebissfehlstellungen, für dieses Problem.

Schlechte Zähne deuten auf einen zu hohen Melasse-Anteil im Pferdefutter hin. Die Tiere fressen es gern, in Maßen oder bei Pferden unter hoher Leistung kann es auch ein guter Futterzusatz sein. Für ein Pferd gilt trotzdem, wie für einen Menschen, zu viel Zucker ist schlecht für die Zähne.

Ein Blick auf die Hufe kann darüber Aufschluss geben, ob der Eiweißanteil im Futter zu hoch ist oder gut bemessen. Mit beispielsweise Kleie kann man ein Pony innerhalb kurzer Zeit zu Tode füttern.

Entschuldigung - das darf nicht kopiert werden ....

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