Schwierigkeiten in einem Springparcours

Schwierigkeiten in einem Springparcours

Im Springparcours warten viele Schwierigkeiten auf Pferd und Reiter, die eine fehlerfreie Überwindung der Hindernisse und Sprünge maßgeblich beeinflusst. So erschweren nicht nur vorhandene zwei- und dreifache Kombinationen den Parcours, sondern auch die Art und Weise wie einzelne Sprünge gebaut sind und wie diese entsprechend auf das Pferd wirken. Aber welche Faktoren können sowohl die Konzentration des Pferdes, als auch die des Reiters negativ beeinflussen? Wir stellen einige Schwierigkeiten vor, auf die Pferd und Reiter im Springparcours treffen können.

Beschaffenheit des Springplatzes

Die Beschaffenheit des Springplatzes, auf dem der Parcours aufgebaut wurde, kann das fehlerfreie Überwinden der einzelnen Sprünge maßgeblich beeinflussen. Während Pferd und Reiter auf Außenplätzen häufig mehr Platz zum Anreiten der Sprünge zur Verfügung haben und auch die Distanzen zwischen den einzelnen Sprüngen oft länger gewählt sind, muss in Hallen entsprechend platzsparender und damit enger gebaut werden.

Die Bodenverhältnisse beeinflussen zusätzlich die Sicherheit von Pferd und Reiter, da lang anhaltende Schlechtwetterphasen den Boden auf Außenplätzen matschig und damit auch rutschig werden lassen.

Klar erkennbare Hinderniskonturen

Man hat herausgefunden, dass Pferde beim Überwinden von Sprüngen mit gleichmäßig verteilten Stangen, also mit einer gleichmäßigen Grundlinie, weniger Probleme haben als bei Sprüngen, bei denen die Grundlinie durch asymmetrische Anordnung der Stangen gestört wurde. Dies liegt daran, das Pferde in so einem Fall nicht so leicht in der Lage sind, die Hinderniskonturen des Sprungs zu erkennen und entsprechen häufiger Fehler machen.

Aber auch die Farben der Hindernisstangen können die Wahrnehmungsfähigkeit des Pferdes sowohl positiv als auch negativ
beeinflussen. So hat man festgestellt, dass Pferde mehrfarbige Hindernisstangen besser erkennen als einfarbige Hindernisstangen. Die Farben Gelb und Weiß in Kombination mit anderen kräftigen Farben können dabei besonders gut erkannt werden.

Unbekannte oder ungewöhnliche Hindernisformen

Gerade auf internationalen Springturnieren stoßen Pferd und Reiter häufig auf Hindernisse, die durch ihre ungewohnte Optik auffallen und entsprechend ängstigend auf das Pferd wirken können. Den Fantasien der Parcoursbauer scheinen da häufig keine Grenzen gesetzt zu sein. Anstelle eines normalen Wassergrabens, der für so manches Pferd schon für Ablenkung genug bedeutet, findet man dann beispielsweise eine abenteuerliche Botanik zwischen den Hindernissen oder ungewöhnlich Hindernisständer.

Abstände zwischen den Sprüngen

Da der Springparcours sowohl aus Einzelsprüngen, als auch aus Kombinationen besteht, bestehen für den Reiter und sein Pferd zwei grundlegende Schwierigkeiten. Nicht nur das beide mit der schnellen Aufeinanderfolge der Sprünge klarkommen müssen, sondern sie müssen sich auch den nicht immer passenden Abständen zwischen den Sprüngen anpassen.
Aus diesem Grund müssen Pferd und Reiter nicht nur in der Lage sein, die Galoppsprünge zwischen einzelnen Hindernissen zu erweitern, sondern das Pferd muss im richtigen Moment auch soweit zurückgenommen werden können, dass die Distanz zum Sprung passend gemacht werden kann.

Linienführung im Springparcours

Auch die Linienführung im Springparcours kann den Schwierigkeitsgrad des Parcours erheblich heraufsetzen. Ein Sprung, der vom Reiter in gerader Linie angeritten werden kann, ist in der Regel einfacher zu bewältigen als ein Sprung auf gebogener Linie. Wendungen direkt vor, sowie anschließend an den Sprung, erschweren den Springparcours ebenfalls.

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