Reitbeteiligung: Passender Reiter zum richtigen Pferd

Reitbeteiligung: Passender Reiter zum richtigen Pferd

Sie sind Pferdebesitzer, kümmern sich jeden Tag mit viel Freude um ihren vierbeinigen Freund, wünschen sich aber trotzdem ab und zu einen pferdefreien Tag? Oder gehören Sie zu den Menschen, die ihrem Hobby regelmäßig nachgehen möchten, allerdings fehlt entweder die Zeit oder die finanziellen Mittel, um sich ein eigenes Pferd anzuschaffen? Dann könnte für beide Seiten die Suche nach einer Reitbeteiligung die richtige Lösung sein.

Reitbeteiligung aus Sicht des Pferdebesitzers

So mancher Pferdebesitzer wünscht sich bestimmt auch einmal den ein oder anderen pferdefreien Tag zur Verfügung zu haben oder in den Urlaub fahren zu können, und sein Pferd dabei gut und sicher versorgt zu wissen. Zusätzlich dazu kommen auf einen Pferdebesitzer monatlich Kosten für die Unterbringung, Weide, Schmied und gegebenenfalls Tierarzt hinzu. Eine kleine finanzielle Unterstützung käme so manchem Pferdebesitzer da sicherlich gelegen. Sucht man als Besitzer also sowohl eine zuverlässige reiterliche als auch finanzielle Unterstützung, dann bietet es sich an, die Augen nach einer passenden Reitbeteiligung offen zuhalten.

Eine Reitbeteiligung zu suchen, ist dabei nicht so schwer. Allerdings auch die Passende zu finden ist manchmal nicht ganz so einfach. Schließlich soll man sich nicht nur gegenseitig sympathisch sein, sondern man sollte sich auch reiterlich auf derselben Wellenlänge bewegen.

Wichtige Punkte sind hier:

  • Passt die reiterliche Ausbildung zu meinem Pferd?
  • Kann ich mich auf die Reitbeteiligung verlassen?
  • Sind die Ziele der Reitbeteiligung mit meinem Pferd zu erreichen und wenn ja, will ich das überhaupt?

Reitbeteiligung aus Sicht der Beteiligung

Berufliche und familiäre Verpflichtungen, aber auch der finanzielle Mehraufwand macht die Anschaffung eines eigenen Pferdes für viele Reiter zu einem unmöglichen Unterfangen. Wer sich zusätzlich dazu ungern auf ein Schulpferd setzt, dem bleiben eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Entweder bleibt das Hobby Reiten ein Traum, oder man sucht sich eine Reitbeteiligung an einem Pferd.

Die Vorteile an einer Reitbeteiligung liegen klar auf der Hand. Man hat nicht nur ein „eigenes“ Pferd an bestimmten, zuvor festgelegten Tagen in der Woche, sondern man kann den finanziellen Faktor genau einkalkulieren. Monatlich wird ein vereinbarter Betrag auf das Konto des Pferdebesitzers überwiesen. Entstehen durch das Pferd zusätzliche Kosten, beispielsweise durch Tierarztrechnungen, so braucht man als Reitbeteiligung dafür nicht aufzukommen.

Genauso verhält es sich mit dem kostspieligen Zubehör, wie Sattel oder Trense. In der Regel ist beides bereits vorhanden und kann von der Reitbeteiligung mit verwendet werden. Und sollten Sie dann doch einmal die Lust am Reiten verlieren, oder aus Zeitgründen dem Hobby Reiten nicht mehr nachgehen können, dann kann die Beteiligung einfach beendet werden, ohne dass das Pferd verkauft werden müsste.

Wichtig ist nur, dass die Chemie zwischen Reitbeteiligung und Pferd, sowie die Sympathie zwischen Besitzer und Reitbeteiligung stimmt.

Probleme mit Reitbeteiligungen

Auch wenn man scheinbar die passende Reitbeteiligung für bzw. an einem Pferd gefunden hat, so bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass diese Beziehung vollkommen reibungslos verläuft. Wichtig ist es daher bereits im Vorfeld zu klären, was man als Pferdebesitzer für Vorstellungen hat und ob diese mit den Vorstellungen der Reitbeteiligung übereinstimmen und umgekehrt. Möchte der Pferdebesitzer beispielsweise ausdrücklich nicht, dass die Reitbeteiligung mit dem Pferd an der Springstunde teilnimmt, so sollte dies auch beherzigt werden.

Zuverlässigkeit im Umgang mit dem Pferd, sprich, das Einhalten der vereinbarten Tage, der ordentliche Umgang mit Pferd und Zubehör und pünktliche Überweisung der Unkosten, sollten daher selbstverständlich sein. Umgekehrt gilt dies für den Pferdebesitzer natürlich auch. Dinge zunächst zuzusagen, um diese später wieder zu revidieren, gehört nicht zum guten Ton und fördert das Stallklima keineswegs.

Auf der sicheren Seite ist man, wenn man einen Reitbeteiligungsvertrag aufsetzt, in dem die wichtigsten Eckdaten beider Parteien festgehalten werden.

Wer haftet im Falle eines Schadens?

Angenommen das Pferd verursacht einen Schaden, tritt beispielsweise an anderes Pferd, während der Reitzeit der Reitbeteiligung, dann muss der Pferdebesitzer für die entstandenen Schäden aufkommen. Umsichtige Pferdebesitzer haben für solch einen Fall eine Tierhalterhaftpflichtversicherung, die in vielen Ställen mittlerweile sogar vorgeschrieben ist.

Damit die Versicherung aber auch zahlt, muss der Pferdebesitzer sicherstellen, dass die Versicherung über die Existenz einer Reitbeteiligung informiert, und dies entsprechen in ihrem Versicherungsvertrag festgehalten wird. Andernfalls besteht das Risiko, dass die Versicherung nicht zahlt.

Entschuldigung - das darf nicht kopiert werden ....

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