Westernsattel

Westernsattel

Der Westernsattel gilt als Komfortsattel für Pferd und Reiter. Entwickelt wurde dieser Sattel einst als Sattel zum Arbeiten. Auf diesem Sattel konnten die Cowboys 10 bis 15 Stunden ohne größere Probleme sitzen. Mit der großen Auflagefläche war und ist dieser Sattel nicht nur für den Reiter recht angenehm, sondern auch für das Pferd. Durch die große Auflagefläche kann sich das Gewicht bedeutend besser verteilen.

Aber egal für welche Reitweise sich der Reiter mit seinem Pferd entscheidet, es gibt etwas, was für jeden Sattel zutrifft. Jeder verwendetet Sattel muss dem Pferd gut passen, oder anders gesagt, er muss perfekt an das Pferd angepasst sein, damit er gut sitzt. Wenn ein Sattel schlecht sitzt, kann das beim Pferd schmerzende Druckstellen erzeugen. Schmerzende Druckstellen sind äußerst unangenehm und können zusätzlich zu Verspannungen führen. Damit wird das Reiten in erster Linie für das Pferd und dann auch für den Reiter unangenehm.

Pferdebesitzer wissen, dass ihre Tiere sehr sensibel sind. So kann ein schlecht sitzender Sattel dazu führen, dass das Pferd ernsthaft krank wird. Bis man dann darauf kommt, dass der Sattel daran schuld ist, kann wertvolle Zeit verloren gehen. Generell kann man die Sättel in zwei große Kategorien unterteilen.

Das sind zuerst die Sportsättel. Dazu gehört zum Beispiel der Springsattel oder der Dressursattel. Die andere Kategorie sind die Trachtensättel. Typische Vertreter dieser Kategorie sind der Westernsattel oder der Stocksattel. Unterschieden werden diese Sättel nicht nur durch ihre Verwendung, sondern auch durch ihre Bauweise.

Sportsättel verteilen das Reitergewicht nur sehr gering. Das liegt vor allem daran, dass unter Sitzfläche nur kurze Stege sind. Der Vorteil der Sportsättel ist die ganze gezielt Möglichkeit der Hilfestellung für das Pferd. Allerdings ist diese Art von Sattel nicht für lange Ausritte geeignet. Das wäre für Pferd und Reiter nicht wirklich bequem. Ganz anders ist das Reiten mit dem Trachtensattel.

Der Trachtensattel verfügt über eine wesentliche größere Unterpolsterung. So kann das Gewicht des Reiters besser auf dem Pferderücken verteilt werden. Das macht diesen Sattel für Reiter und für Pferd gleichermaßen bequem. So ist diese Art von Sattel auch gut als Arbeitssattel geeignet. Ein gutes Beispiel für einen Sportsattel ist der Westernsattel. Der Westernsattel wurde speziell für die schwere Arbeit auf einer Viehweide entwickelt.

Bekannt wurde dieser Sattel aus vielen Cowboyfilmen, die im Amerika des 18. Und 19. Jahrhunderts spielen. Und genau dort hat dieser Sattel auch seinen Ursprung. In diesem Sattel kann man stundenlang durch die Gegend reiten, ohne dass es dem Pferd zu schwer wird.

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